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Schöne Weihnachten und ein ereignisreiches Jahr 2017!

Vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit bei unseren gemeinsamen Projekten.

Für die kommenden Feiertage wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie eine schöne und friedliche Zeit sowie einen guten Start in ein ereignisreiches Jahr.

Wir haben uns dieses Jahr anstelle von Weihnachtspräsenten für eine Spende an das Josefsheim in Reitenbuch, einem sozialpädagogischen Kinder- und Jugendheim mit integrierten heilpädagogischen Plätzen, entschieden.
Ebenso möchten wir mit unserer Spende den Ortsverein des Bayerischen Roten Kreuzes in Wertingen unterstützen.

Unser Büro ist vom 27.12.2016 bis einschließlich 06.01.2017 geschlossen.
Ab Montag, 09.01.2017 sind wir wieder für Sie da.

Die Geh- und Radwegbrücken zwischen Meitingen und Thierhaupten – Teil 4

Einheben der Träger für die Lechkanalbrücke

Ein stimmungvolles Schauspiel gab es gestern in den frühen Morgenstunden: Das letzte Tragwerk der Geh- und Radwegbrücken zwischen Meitingen und Thierhaupten wurde eingehoben – die „Lechkanalbrücke“.

Die Stützweite der Brücke beträgt ca.  45 Meter und das Gewicht der Stahlkonstruktion ca. 40 Tonnen.

Einheben der Lechkanalbruecke zwischen Meitingen und Thierhaupten

Einheben der Lechkanalbruecke zwischen Meitingen und Thierhaupten

Einheben der Lechkanalbruecke zwischen Meitingen und Thierhaupten

Einheben der Lechkanalbruecke zwischen Meitingen und Thierhaupten

Einheben der Lechkanalbruecke zwischen Meitingen und Thierhaupten

Einheben der Lechkanalbruecke zwischen Meitingen und Thierhaupten

Einheben der Lechkanalbruecke zwischen Meitingen und Thierhaupten

Die Geh-und Radwegbrücken zwischen Meitingen und Thierhaupten – Teil 2

Einheben der Brückenträger für die Lechbrücke

Am letzten Augustwochenende wurden nun  die Brückenträger der 108 Meter langen Lechbrücke eingehoben. Die neue Lechbrücke ist in drei Felder unterteilt, auf die jeweils zwei Träger mit einer Länge von bis zu 36 Metern aufgelegt werden. Zwei Kräne hoben die Träger in der Luft und legten sie auf Fundamente, die teils mitten im Fluss errichtet worden waren.

Fertig für den Transport

Lechbruecke_Transport

Einhub an Ort und Stelle

Lechbruecke_Einhub

Zwei Kräne heben den Träger an

Einheben_Traeger-mit-Kraenen

Einhub-mit Kran

Auflegen auf die Fundamente

Auflegen_Fundamente

Auflegen_Fundamente

Das war echte Maßarbeit

Auflegen_auf_Fundamente

Trotz der Größe der Stahlträger geht es um Millimeterarbeit. Schließlich muss alles genau passen. Das Einheben der Träger der beiden kleineren Brücken über den Lechkanal und den Lechflutgraben folgt in den nächsten Monaten…

Geh- und Radwegbrücken über den LEch

Die Geh-und Radwegbrücken zwischen Meitingen und Thierhaupten

Wer als Radler zwischen Meitingen und Thierhaupten den Lech überqueren will, muss sich ganz schmal machen. Ein Radfahrer hat an den Engstellen, die gerade mal 1,50 Meter breit sind, gerade so Platz. Doch wenn Gegenverkehr kommt, egal ob Fußgänger oder Radler, dann wird es eng. Ein Ausweichen auf die Fahrbahn ist gefährlich. Immerhin ist die Staatsstraße zwischen Thierhaupten und Meitingen mit über 10 000 Fahrzeugen pro Tag belastet.

Von der Idee zur Durchführung – drei neue Geh- und Radwegbrücken

Doch nun ist Besserung für diese wichtige Querung des Lechs in Sicht: Zwischen Meitingen und Thierhaupten entstehen derzeit drei neue Geh-und Radwegbrücken: Über den Lechkanal, den Lech und den Lechflutgraben.
Steinbacher- Consult ist nicht nur als Bauüberwacher dieser drei Bauwerke tätig, sondern war von Anfang an dabei, als es darum ging dieses Bauvorhaben zu realisieren. Dass die Grundabmessungen den bestehenden Brücken angepasst werden war von Anfang an klar, nicht jedoch in welcher Bauweise und aus welchem Material die Brücken gebaut werden sollen. Bei Spannweiten ab ca. 20 m kommen aus technischer und wirtschaftlicher Sicht Brücken aus Spannbeton oder Stahl-Verbund Brücken in Frage. Stahl-Verbund Brücken bestechen dabei nicht nur durch den hohen Vorfertigkeitsgrad der erreicht werden kann, sondern auch durch ihre schlanke Erscheinung und die farblichen Gestaltungsmöglichkeiten. Die Bauherren, die Märkte Meitingen und Thierhaupten, entschieden sich letztlich für den von den Ingenieuren von Steinbacher-Consult vorgebrachten Vorschlag, die Träger der favorisierten Stahl-Verbund Brücke aus wetterfestem Stahl herzustellen.

Lösung aus wetterfestem Stahl

Bei wetterfestem Stahl handelt es sich um eine Legierung, die einen wesentlich geringeren Abrostungsgrad hat als herkömmlicher Stahl. Ein Korrosionsschutz wird nicht aufgebracht. Die Korrosion ist gewollt und erzeugt über die Zeit  immer wieder neue optische Effekte.

Einheben der Brückenträger steht bevor

Spatenstich für den Bau war am 29. März 2016. Zurzeit werden die Unterbauten hergestellt.
Nun kommt es zum eigentlichen „Brückenschlag“: dem Einheben der bis zu 36 Meter langen und bis zu 29 Tonnen schweren Brückenträger. Zunächst ist die 108 Meter lange Lechbrücke an der Reihe. Die beiden kleineren Brücken über den Lechkanal und den Lechflutgraben folgen in den nächsten Monaten. Die Stahlträger werden im Werk geschweißt und mit Lastwagen auf die Baustelle transportiert. Hier werden sie mit zwei Kränen angehoben und auf die Widerlager und Pfeiler aufgelegt.

(Quellen: Dipl.-Ing. Sonja Modén, Augsburger Allgemeine)

Brücke Ahegg, Oberallgäu

Bauwerksprüfungen 2016

Auch 2016 führt Steinbacher- Consult wieder für zahlreiche Baulastträger Bauwerksprüfungen nach DIN 1076 durch. Die DIN 1076 regelt die turnusmäßige Überprüfung von Ingenieurbauwerken wie Brücken, Durchlässe, Stützwände, Lärmschutzwände und Gabionenwände.

Im Zyklus von 6 Jahren sind diese Bauwerke einer sogenannten Hauptprüfung zu unterziehen, bei der die Bauwerke auf „Herz und Nieren“ geprüft werden. Die Prüfung dient dazu, den Zustand der Bauwerke zu ermitteln, Veränderungen zu erfassen, die in den letzten Jahren aufgetreten sind und das Bauwerk zu bewerten. Die Bewertung wird dabei hinsichtlich dreier Faktoren, nämlich der Standsicherheit, der Verkehrssicherheit und der Dauerhaftigkeit vorgenommen und ist somit ein wesentlicher Baustein des Erhaltungsmanagements für diese Bauwerke. Schäden und Mängel werden umfassend erfasst und kategorisiert. Das Ergebnis der Bauwerksprüfungen dient unter anderem dazu, den Bestand zu managen und Sanierungsprogramme aufzustellen.

Abgeschlossen wurde bereits unter anderem die Prüfung einer 1,2 km langen Lärmschutzwand in Planegg und mehrere Brückenprüfungen für die Stadt Bobingen, den Markt Waal und die Gemeinde Lamerdingen. Andere Projekte laufen auf Hochtouren. Im August werden im Auftrag der Stadt Neusäß der Tunnel und die Brückenbauwerke im Zuge der Umgehungsstraße in Neusäß einer handnahen Prüfung unterzogen. Die Umgehungsstraße wird im Zuge dessen zwei Tage für den Verkehr gesperrt werden. Weiterhin sind wir zum wiederholten Male für die Staatlichen Bauämter Kempten und Weilheim und erstmalig für das Staatliche Bauamt Freising tätig.

Im September erwartet uns ein Höhepunkt: Im Auftrag des Staatlichen Bauamtes Kempten werden wir die Argentobelbrücke bei Maierhöfen im Allgäu genau unter die Lupe nehmen. Die 1986 im Bogenklappverfahren fertiggestellte Brücke sorgte schon während Ihres Baus für Schlagzeilen und ist mit einer Gesamtlänge von 230 m und einer Höhe von 56 m eines der spektakulärsten Bauwerke, das Steinbacher-Consult je geprüft hat. Den Zugang erlaubt ein sogenanntes Brückenuntersichtsgerät, mit dem sonst unerreichbare Stellen geprüft werden können.

Sollten Sie Fragen zu Bauwerksprüfungen haben, wenden Sie sich gerne an
Frau Dipl.-Ing. Sonja Modén, die die Bauwerksprüfungen koordiniert und durchführt.

Autor: Dipl.-Ing. Univ. Sonja Modén
Foto: Bauwerksprüfung Geh-und Radwegbrücke in Ahegg im Auftrag des STBA Kempten

Born Global Champions Award

Born Global Champions – Award für AHM

Staatssekretär Mahrer und WKÖ-Präsident Leitl ehren junge, international erfolgreiche Unternehmen

Im Rahmen des Exporttages in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) zeichneten Staatssekretär Harald Mahrer und WKÖ-Präsident Christoph Leitl am 21. Juni 55 junge österreichische Unternehmen mit dem Born Global Champions Award aus. Die Auszeichnungen gehen an junge Unternehmen (Gründung 2010 oder danach) die von Anfang an weltweit tätig waren, innovative Produkte und Dienstleistungen anbieten und schnelles internationales Wachstum zeigen.

„Den Mutigen und den Machern gehört die Welt. Das beweisen unsere Born Global Champions Tag für Tag. Sie denken groß, verstehen die Welt als Markt und sind damit höchst erfolgreich unterwegs. Ihre Leistungen machen Standort international sichtbar. Dieser Einsatz bringt Österreich vorwärts“, unterstrich Staatssekretär Harald Mahrer bei der Preisverleihung. „Wir sind eine kleine aber feine Exportnation. Österreich verdient 6 von 10 Euro am Weltmarkt. Auf Dauer werden international nur jene erfolgreich sein, die Innovationsführer sind. Und das ist unser Anspruch.“

„Der Exporttag ist die größte österreichische exportrelevante Veranstaltung, an der wir am Abend die österreichischen Exportpreise vergeben. Der Tag steht aber auch im Zeichen der vielen kleineren und vor allem jungen Unternehmen, die weltweit in Nischen erfolgreich sind und die wir heute unter dem Motto Born Global Champions ehren“, so WKÖ-Präsident Leitl. Es handelt sich dabei um Unternehmen, die in Spezialsegmenten mit hervorragenden Produkten oder Dienstleistungen weltweit erfolgreich sind. Leitl: „Junge Firmen mit Vorbildfunktion für andere Unternehmen, die zeigen, wie man mit Export erfolgreich neue Märkte erobert und Potentiale weltweit nutzt.“

Die Preisträger wurden in einer englischsprachigen Sonderedition der internationalen Magazinreihe FRESH VIEW mit dem Titel „Austria‘s Born Global Champions II“ präsentiert.

Quelle: Wirtschaftskammer Österreich
https://www.wko.at/Content.Node/service/aussenwirtschaft/-Born-Global-Champion–Award-an-55-Jungunternehmen-verlie.html

KomViSH-Nutzung von 3D-Geodaten im kommunalen Umfeld

KomViSH™ – 3D-Geodaten im kommunalen Umfeld

Nahezu täglich werden in den Kommunen bewusst oder unbewusst Geodaten genutzt. Sei es, um Informationen aus den Katasterdaten zu entnehmen oder auf mittlerweile vielfach verfügbare Web-Map-Service-Dienste, auf digitale 3D-Stadt- oder Geländemodelle und vieles mehr zuzugreifen.

Sehr häufig ist dem Nutzer nicht mehr bewusst, dass der Komfort der mittlerweile in allen Bereichen verfügbaren Geobasisdaten noch vor 10 Jahren undenkbar gewesen wäre. Entscheidungen können heute beschleunigt werden und eine stetige Aktualisierung gewährleistet einen aktuellen Informationsstand.

In der technischen kommunalen Verwaltung wird es bald selbstverständlich sein, dass über spezielle Apps die Infrastrukturdaten auch auf dem Smartphone im Außendienst zur Verfügung stehen.

Bahnbrechende Softwarelösung KomViSH™

Diese Daten und Informationen beziehen die Kommunen zumeist im Zuge einer Rahmenvereinbarung von der Bayerischen Vermessungsverwaltung, wie etwa Digitale Geländemodelle (DGM) oder Gebäudegeometrien (LoD). Dabei orientieren sich Geodaten immer stärker an der dritten Dimension. Die Landesvermessung bietet mittlerweile bayernweit das LoD1 (Level of Detail) für oben genannte Gebäudestrukturen an. Hier werden im Wesentlichen die Gebäude als Klötzchenmodell mit stilisierter Dachlandschaft dargestellt (LoD2). Weitere Verbesserungen der 3D-Kommunaldaten werden mit dem LoD3 erwartet.

Ohne eine entsprechende Software ist der Zugriff auf diese sogenannten Massendaten allerdings schwierig – vor allem deren Ansicht in Echtzeit. KomVish™ ist hierbei die erste Softwarelösung zur Nutzung dieser 3D-Geodaten im kommunalen Umfeld mit Kopplung an ein kommunales GIS.

Ähnlich zu Google Earth können die 3D-Daten mit Hilfe eines Viewer-Aufsatzes für die GIS-Systeme Magellan und Kominfo in Echtzeit parallel zu den GIS-Daten angezeigt werden. So lassen sich räumliche Bezüge herstellen. KomVish™ ermöglicht neben der Visualisierung aller Datenprodukte der Bayerischen Vermessungsverwaltung sowie eigenständiger 3D-Messdaten (z. B. Airborne-LS-Daten) auch verschiedene Messprozesse im 3D-Raum:

  • Messen von Streckendistanzen, Höhen und Flächen
  • Ausgabe von Höhen- und Lageparametern
  • Überprüfung von Lichtraumprofilen
  • Darstellung von oberirdischen Infrastrukturen (Dachständer, Stromleitungen etc.)

Die Navigation ist dabei mit Kominfo und Magellan gekoppelt. Über einen Mausklick in der Kominfo-2D-Ansicht gelingt der Sprung in die 3D-Welt. KomVish™ ist eine gemeinschaftliche Entwicklung der Geoinform AG in Würzburg, der AHM AirborneHydroMapping GmbH in Innsbruck sowie der Steinbacher-Consult Ingenieurgesellschaft in Neusäß.

Präsentation auf der „InfoVerm 2016“

Auf der Informationsveranstaltung zu Geodaten der Bayerischen Vermessungsverwaltung, “InfoVerm 2016“, wurde am 18. März die Softwarelösung KomVish™ der Öffentlichkeit präsentiert und deren Funktionen vorgeführt.

KomVish™ erlaubt Ihnen in verschiedenen Modi die gleichzeitige oder separate Visualisierung von DGM-Daten, LoD-Modellen sowie LiDAR-Punktwolken (LiDAR ist eine optische Fernerkundungstechnik, bei der mit Hilfe eines Laserstrahls die Erdoberfläche Hochgenau und mit einer hohen räumlichen Auflösung vermessen wird).
Folgende Anwendungsdaten werden durch KomVish™ über Ihr GIS-System zugänglich:

  • Verwendung der 3D-Landesvermessungsdaten in Echtzeit
  • Hochaufgelöste Laserscanvermessungsdaten (Airborne und terrestrische Daten)
  • Darstellung von 3D-Gebietsmessdaten, wie Thermographiewerte, Solarpotential etc.

Mittels KomVish™ können Sie Distanzen zwischen Gebäuden, die Größe von Baumkronen, den Abstand zu Freileitungen, Höhenunterschiede zwischen Dächern, Lichtraumprofile von Straßen oder Brücken oder einfache geometrische Schnitte analysieren. Mit KomVISH™ werden also im Bereich der 3D-Datennutzung im kommunalen Umfeld völlig neue Wege beschritten.

(Der Artikel wurde in der Bayerischen Staatszeitung am 06.05.2016 veröffentlicht.)

Laserscanning Hohes Schloß Bad Grönenbach

Modernste Technologie trifft Mittelalter

Laserscanner tastet historisches Gemäuer ab

Das „Hohe Schloß“ Bad Grönenbach besteht zum Teil bereits seit dem Jahr 1280. Im Jahr 1996 hat der Markt Bad Grönenbach das Schloss erworben. Im Februar 2015 hat der Gemeinderat ein tragfähiges Sanierungskonzept des Denkmals beschlossen, wofür eine Vermessung des Schlosses und des umgebenden Geländes erforderlich war. Das Gelände ist durch große Höhenunterschiede topographisch anspruchsvoll. Das Schloss selbst wurde auf einem Nagelfluh-Felssporn errichtet und ist von einem Burggraben umgeben.

Das „Hohe Schloß“ und das umgebende Gelände wurden mit einem terrestrischen Laserscanner an insgesamt 48 Standpunkten aufgenommen, die sich einerseits im Burggraben und andererseits entlang der umgebenden Schlossmauer befinden.

Laserscanning – 3D Modell

Die entstandenen Laserscans bilden nach Bereinigung und Bearbeitung der Punktwolke ein 3D Modell des Schlosses ab. Durch individuell anzupassende Schnittachsen können Querschnitte an sämtlichen Positionen erzeugt und für die Sanierungsplanung verwendet werden. In jedem gängigen Internetbrowser kann außerdem das mitgelieferte Pointcab Projekt geöffnet werden. Darin kann sich der Anwender in den Punktwolken der Standorte bewegen und zwischen ihnen wechseln. Die Vermessung von Gebäuden anhand terrestrischen Laserscannings birgt eine hohe Flexibilität, da jederzeit auf den gesamten Datensatz zurückgegriffen werden kann und dieser nach Wunsch weiterverarbeitet werden kann.

Laserscanning – Virtueller Rundgang

An allen Standorten der Vermessung wurden zudem 360° Fotos aufgenommen, welche die Schlossfassade, den Fels und die Umgebung fotorealistisch darstellen. Der Kunde kann sich dadurch in einem virtuellen Rundgang interaktiv um das Schloss bewegen und sich zusätzlich zum 3D Modell ein genaues Bild der Gegebenheiten vor Ort machen. Die Möglichkeiten der Visualisierung und Nutzung von 3-dimensionalen Daten sind heutzutage sehr vielfältig. Während sie in erster Linie zur Planung und ingenieurtechnischen Weiterverarbeitung beauftragt werden, können weitere Produkte daraus generiert werden, die von der Gemeinde/Stadt für u.a. Tourismus- und Werbezwecke genutzt werden können.

Kläranlage Rab

Kläranlage Insel Rab, Kroatien

Baugenehmigungsplanung und Ausführungsplanung für die Kläranlage Rab in Kroatien (24.000 EW)

Nach dem EU-Beitritt Kroatiens im Jahr 2013 wurden klare Vorgaben für den Schutz der Kroatischen Küste definiert. Entlang der Küste und auf zahlreichen Inseln entlang der Küste sollen Kläranlagen mit mindestens mechanischer Vorreinigung errichtet werden. Im Rahmen des Kreditprogramms 7640 HR der IBRD, der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, bewarb sich unser Büro gemeinsam mit dem kroatischen Partnerunternehmen MIAB d.o.o. Šibenik und bekam den Zuschlag für die Erstellung der Baugenehmigung bzw. Ausführungsplanung für den Bau der Pumpstation CS33, der Druck- und Gravitationsleitungen und der Kläranlage Draga Vašibaka (24.000 EW) auf der Insel Rab.
Die Anschlussrate an das Abwassersystem auf der Insel Rab betrug weniger als 40% und so war es dringend erforderlich, das Abwassersystem auszubauen bzw. Vorrichtungen für die Abwasserreinigung zu bauen, um das Meer und die Küste vor Verunreinigung zu schützen.
Die Insel Rab liegt in der nördlichen Adria in der Kvarner Bucht. Rab ist mit seinem milden Mittelmeerklima, mit warmen Sommern und milden Wintern, den Sandstränden und seinen malerischen Buchten ein touristischer Hostspot. Die Insel Rab soll auch künftig ihre touristische Attraktivität beibehalten und ein beliebtes Urlaubsziel bleiben, denn der Tourismus ist eine der wichtigsten Einnahmequellen der Inselbewohner.
Im Jahr 2015 erfolgten der Probelauf und die Inbetriebnahme der Kläranlage.

Wir freuen uns, dass wir mit unserem Know-How zu dieser wichtigen Umweltschutzmaßnahme beigetragen haben.